Preis für

Vorbildliche Berufsorientierung

Die Rolf-Dircksen-Schule - Hauptschule der Stadt Enger - wurde für ihre „vorbildliche Berufsorientierung“ ausgezeichnet. Die Hauptschule hat erkannt, dass Schülerinnen und Schüler in der aktuellen Berufswelt Basiskompetenzen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit brauchen, um zu bestehen. Klassische Arbeitslehrfächer wie Hauswirtschaft, Technik, Wirtschaftslehre oder Informatik vermitteln die Fähigkeiten nicht ausreichend.

Die Lehrerschaft hat neue Organisationsverfahren und Unterrichtsmethoden entwickelt und erprobt. Um den jungen Leuten mehr Zeit und Raum zu bieten, wurde vor allem das Lernen in Projekten favorisiert. Der Name des Konzeptes ist Kompass, die Anfangsbuchstaben stehen für: Kinder orientieren sich mit Partnern aus Schule und Schulumfeld. Kompass soll den Schülern ihren persönlichen Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft zeigen.

In den Jahrgängen 8 und 9 erhalten die Schüler jeweils vier Stunden Blockunterreicht in den technischen und wirtschaftlichen Fächern. In den zehnten Klassen werden es fünf Stunden im Block. Den Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 Typ A wird zusätzlich die Möglichkeit geboten, in Form eines Langzeitpraktikums über fünf bis sechs Monate Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln und sich den Betrieben gezielt für eine Berufsausbildung zu empfehlen. Berufswahlkoordinator der Hauptschule ist Manfred Vielhauer: „Weg und Ziel unserer Unterrichtskonzeption ist es, die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Schüler zu fördern.“

(v.l.) Lena Strothmann MdB, Präsidentin der Handwerkskammer OWL, Manfred Vielhauer, Berufswahlkoordinator der Rolf-Dircksen-Schule, Sigrun Gehlen, Lehrerin der Rolf-Dircksen-Schule, und Karl Kühn, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Wittekindsland